Durch eine ausländerfeindliche Aktion in Kaldenkirchen im Sommer des Jahres 2000 ergab sich der Kontakt zur Ordensschwester Laetitia am Ort, die sich besonders der hier lebenden Asylanten und Asylbewerber angenommen hatte. Bei dieser Arbeit wurde sie mit den schlechten Lebensbedingungen dieser Menschen konfrontiert und suchte nach Menschen, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen wollten. Da sie ihren Arbeitsbereich über den genannten Kreis hinaus ausdehnte und von vielen Menschen in Notsituationen angesprochen oder auf sie hingewiesen wurde, gab sie einer Gruppe hilfsbereiter Menschen die Anregung, auch hier, wie sie es schon in Mönchengladbach vor einigen Jahren angeregt und umgesetzt hatte, eine Tafel für Nettetal zu gründen. Mit Hilfe des Ehepaares Panhuizen aus Mönchengladbach machte sie einige Interessierte einerseits mit der Grundidee der Tafel vertraut und machte Mut, diesen Weg zu beschreiten.
Die Stadt Nettetal ist ein Verbund aus 6 sehr unterschiedlichen und noch immer recht eigenständigen Ortsteilen mit insgesamt rund 42 000 Einwohnern. Die Idee der Tafel entstand auf Grund der oben geschilderten Umstände zunächst im Ortsteil Kaldenkirchen, doch es war bei den ersten Überlegungen sofort klar, dass eine Tafelgründung nur für die gesamte Stadt Nettetal sinnvoll sein würde. Aus diesem Grunde wurden zu den Vorgesprächen und zur Gründungsversammlung über die örtliche Presse, über caritative Vereine und Kirchengemeinden Interessierte in ganz Nettetal angesprochen und mit eingebunden.
Insgesamt rund 120 Personen wurden bisher für die Arbeit gewonnen, die seit Anfang an mitarbeiten oder für eine begrenzte Zeit tätig waren.



































